CapSolutions GmbH · München
Kosten, Aufsicht und Arbeitsweise bei CapSolutions
Wer eine Vermögensverwaltung oder eine Kapitalmaßnahme prüft, sollte die regulatorische Grundlage und die Kostenstruktur kennen. Hier bündeln wir, was sonst verstreut steht: Erlaubnislage, Vergütung, Produktkosten, Spezialfonds, Stiftungen und Immobilien.
Erlaubnislage in Deutschland
Die Finanzportfolioverwaltung ist in Deutschland grundsätzlich erlaubnispflichtig. Diese Einordnung ist die Basis jeder Verwaltung — wir legen offen, auf welcher Grundlage wir tätig sind.
Für bestimmte Vermögensverwalter nennt die BaFin ein Anfangskapital von 75.000 Euro. Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt vom Geschäftsmodell und vom Umfang der Tätigkeit ab.
Deshalb prüfen wir jedes Mandat einzeln: Was wird verwaltet, für wen, in welchem Umfang — und welche Pflichten folgen daraus für Verwahrung, Berichte und Kontrolle.
Erlaubnispflicht als Ausgangspunkt
Ohne passende Erlaubnis entsteht kein Mandat. Wir erläutern vor Vertragsbeginn, welche Tätigkeit genehmigt ist und wie Verwahrung und Verwaltung getrennt bleiben.
Unterlagen, die Sie sehen sollten
Anlagebedingungen, Kosteninformationen und Berichtswege erhalten Sie vorab in lesbarer Form. Fragen dazu klären wir im Gespräch in der Herzog-Heinrich-Straße 6 in München.
Ansprechpartner und Wege
Sie wissen jederzeit, wer Ihr Depot betreut, wer Entscheidungen trifft und wie Sie uns erreichen: Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter +49(0)89 / 21 55 85 130.
Was wir vorab abfragen
Ziel, Horizont, Risikobereitschaft und bestehende Strukturen. Erst wenn das Bild vollständig ist, folgt ein Vorschlag mit Strategie und Kosten zur Prüfung.
Vermögensverwaltung ansehenVergütung und Produktkosten
Zwei Kostenblöcke, die zusammen wirken.
Vergütung für die Verwaltung
Sie deckt Betreuung, Anlageentscheidung, Kontrolle und Berichte ab. Eine niedrige Verwaltungsgebühr nützt wenig, wenn die Produkte teuer sind — deshalb betrachten wir die Gesamtkosten über die Laufzeit und nicht eine einzelne Prozentzahl.
Kosten der eingesetzten Produkte
Fonds, ETFs und andere Vehikel tragen eigene Kosten. Sie fallen im Produkt an und wirken Jahr für Jahr. Wir benennen vor Mandatsbeginn, welche Produkte vorgesehen sind und was sie kosten.
Produktkosten im Detail
Produktkosten werden meist direkt im Produkt verrechnet. Sie sind weniger sichtbar als die Verwaltungsgebühr, wirken aber genauso auf das Ergebnis.
Laufende Fondskosten, Transaktionskosten im Produkt und, je nach Vehikel, erfolgsabhängige Bestandteile werden einzeln aufgeführt.
Bei Spezialfonds kommen Kosten für Verwaltung, Depotbank und Prüfung hinzu — wir zeigen sie vorab in der Gesamtrechnung.
Auf Wunsch vergleichen wir eine aktive Lösung mit einer ETF-nahen Variante, damit Sie den Preis des aktiven Anteils einordnen können.
Spezialfonds für institutionelle Anleger
Spezialfonds sind im deutschen Markt vor allem für institutionelle Anleger relevant. Die BaFin nennt sie als typische Form, die auch von kleineren Kapitalverwaltungsgesellschaften verwaltet werden kann.
Sie stehen für regulierte, maßgeschneiderte Mandate statt Massenvertrieb: mehr Gestaltungsspielraum bei Anlageregeln und Berichtspflichten, dafür klare vertragliche Leitplanken und laufende Kontrolle.
Capital Markets einordnen
Stiftungen
Stiftungsmanagement mit ruhiger Hand
Stiftungsmanagement verbindet Kapitalanlage mit langfristigem Zweck-, Ausschüttungs- und Governance-Denken. Eine Stiftung muss Erträge erwirtschaften, die Substanz erhalten und Ausschüttungen planbar halten.
Das führt zu anderen Anlageregeln als bei einem Privatdepot. Stiftungsmandate erscheinen in Deutschland regelmäßig als eigenständige Dienstleistung bei Vermögensverwaltern — mit festen Ausschüttungszielen, Anlagerichtlinien und Gremienberichten.
Anlageklasse
Immobilien als Anlageklasse
Immobilien werden bei deutschen Vermögensverwaltern häufig als ergänzende Leistung genannt. Im vermögenden Bereich dienen sie oft der Diversifikation und dem Substanzerhalt.
Zugleich sind sie nicht liquide und binden Kapital über Jahre. Wenn eine Immobilie den Großteil des Vermögens ausmacht, entsteht ein Klumpenrisiko, das wir offen ansprechen — inklusive Instandhaltung, Leerstand und Zinsbindung.
Wie wir arbeiten
Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Bericht: ein fester Ablauf, damit Sie jede Entscheidung nachvollziehen können.
Bestandsaufnahme
Zuhören, bevor wir rechnen
Ziel, Horizont, Risikobereitschaft und bestehende Depots. Bei institutionellen Mandaten kommen Rechtsform und bestehende Anlagerichtlinien hinzu.
Vorschlag
Strategie und Kosten zur Prüfung
Sie erhalten einen Vorschlag mit Strategie, Produkten und Gesamtkosten. Hilfreich für eine Einschätzung: Angaben zu Anlageziel, Horizont und bestehenden Depots.
Umsetzung
Erst nach Ihrer Freigabe
Erst danach folgt die Umsetzung — schrittweise, mit dokumentierter Aufteilung und klaren Verantwortlichkeiten in der laufenden Betreuung.
Betreuung
Berichte, die man liest
Im laufenden Mandat berichten wir regelmäßig und passen das Profil an, wenn sich Ihre Situation ändert. Berichte zeigen Entwicklung, Kosten und Strukturänderungen — knapp und nachvollziehbar.
Transparenz in der Berichterstattung
Gute Berichte zeigen, was im Portfolio passiert ist und warum. Bei institutionellen Mandaten kommen die vertraglich vereinbarten Berichtspflichten hinzu. Wer die Berichte nicht liest, verliert den Überblick.
Grenzen der Beratung
Wir geben keine Erfolgsgarantien und keine Zusagen auf Renditen. Wir ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung und treffen keine Aussagen außerhalb unseres Tätigkeitsfelds. Bei Fragen an andere Fachdisziplinen verweisen wir auf entsprechende Stellen — das ist Sorgfalt.
Häufige Fragen zu Kosten und Ablauf
Kurze Antworten auf die Punkte, die in fast jedem Erstgespräch kommen. Ausführlich besprechen wir Ihre Lage persönlich in München oder per Telefon.
Wie setzen sich die Gesamtkosten zusammen?
Aus der Vergütung für die Verwaltung und den Kosten der eingesetzten Produkte. Beide wirken über die Laufzeit, deshalb lohnt der Blick auf die Summe statt auf eine einzelne Prozentzahl.
Welche Unterlagen brauche ich für eine Einschätzung?
Hilfreich sind Angaben zu Anlageziel, Horizont, bestehenden Depots und, bei institutionellen Mandaten, zur Rechtsform und zu bestehenden Anlagerichtlinien. Damit erstellen wir einen prüffähigen Vorschlag.
Beraten Sie auch zu Steuern oder Recht?
Nein, diese Themen liegen bei den jeweiligen Fachleuten. Wir stimmen uns bei Bedarf mit ihnen ab, damit Anlagestruktur, Steuerlage und rechtlicher Rahmen zusammenpassen.
Prüfen Sie in Ruhe — sprechen wir über Ihre Konditionen.
CapSolutions GmbH, Herzog-Heinrich-Straße 6, 80336 München. Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie an unter +49(0)89 / 21 55 85 130 — Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr.
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